Corona-Krise: Sparkasse Gummersbach hilft Firmen- und Gewerbekunden

Antragstellung für Förderprogramme ab sofort möglich

Die Sparkasse Gummersbach steht bereit, von der Corona-Krise betroffenen Unternehmen und Selbständigen Hilfe durch Förderkredite und Liquiditätshilfen zu geben. Ab sofort sind über die Sparkasse Gummersbach Anträge aus der ersten Phase des Hilfspakets des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen möglich. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die NRW-Bank und die Bürgschaftsbank haben dazu die eingespielten bestehenden Programme erheblich erweitert.

Hilfsprogramme

„Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten, die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie zu begrenzen und stehen unseren Firmen- und Gewerbekunden zur Seite“, so Frank Grebe, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Gummersbach. 

Die KfW hat bestehende Programme für Liquiditätshilfen stark ausgeweitet, um

Unternehmen den Zugang zu Krediten auch in schwierigen Zeiten zu erleichtern. Das sind vor allem der KfW-Unternehmerkredit für Unternehmen, Einzelunternehmer und

Freiberufler, die schon mehr als fünf Jahre bestehen und der ERP-Gründerkredit Universell für jüngere Unternehmen, Freiberufler und Gründer. 

Wirksame Hilfe sofort 

Für alle Unternehmensgrößen bieten diese Programme als KfW-Sonderprogramm Kredite bis zu 1 Milliarde Euro für Investitionen und Betriebsmittel und stellen aktuell Hausbanken bis zu 90 Prozent von der Haftung frei. Diese Angebote sollen von Unternehmen in

Anspruch genommen werden können, die jetzt durch die Corona-Krise in größere

Finanzierungsschwierigkeiten geraten sind, aber zum Jahresende 2019 noch gesund waren. Die Sparkasse Gummersbach unterstützt die KfW dabei durch eine Risikoprüfung, die durch die KfW übernommen wird. Bei Krediten bis zu 3 Millionen Euro kann damit die Zusage deutlich beschleunigt werden.

Für Selbständige und Freiberufler hat die Bundesregierung ein weiteres Hilfsprogramm angekündigt. „Hier geht es um Kundengruppen, die von den bestehenden Programmen nicht ausreichend erfasst werden und bei denen vor allem Zuschüsse wirksam sind“, so Vorstandsvorsitzender Grebe. „Sobald wir dazu genaue Termine und Details kennen, werden wir darüber informieren.“

Kräftebündelung erfordert vorübergehende Schließung einzelner Geschäftsstellen

„Unserer Sparkasse ist es wichtig, dass die Hilfen möglichst schnell und wirksam bei den wirklich Betroffenen ankommen. Deshalb werden wir die personellen Ressourcen des Hauses bündeln und teilweise anders einsetzen.“ 

Bis auf Weiteres sind deshalb ab Mittwoch, 25. März, die Filialen in Hackenberg,

Hülsenbusch, Lantenbach, Oberwiehl, Rathaus, Wiedenest und Windhagen nicht mit Personal besetzt. Die Geldautomaten und anderen Selbstbedienungsgeräte stehen natürlich weiterhin zur Verfügung. Die übrigen elf Geschäftsstellen und die SBGeschäftsstellen bleiben wie gewohnt geöffnet.

Bargeld und Zahlungsverkehr sicher

„Die Bargeldversorgung und der bargeldlose Zahlungsverkehr sind somit jederzeit sichergestellt.“, so Frank Grebe. „Unter www.sparkasse-gm.de/coronafinden unsere Kunden alle wichtigen Informationen zum beherrschenden Corona-Thema“. 

Im Fokus stehen dort unter anderem schnelle Hilfen für Unternehmen mit Förderkrediten, durch Bürgschaftsbanken und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Zudem gibt es viele nützliche Hinweise, wie durch die kontaktlose Nutzung der Sparkassen-Card oder Kreditkarte zu einem „hygienischeren Zahlungsverkehr“ beigetragen werden kann, um nur ein Beispiel zu nennen.

Die Sparkasse steht nicht nur Firmen- und Gewerbekunden zur Seite, auch Privatkunden erhalten Hilfe. Wenn es durch geringere Einnahmen auf dem Konto mal eng wird, kann diese Zeit mit Raten- und Tilgungsaussetzungen überbrückt werden.