Nachhaltigkeitsprämie Wald / Bundeswaldprämie abrufbar!

Die von Bundesministerin Julia Klöckner (Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)) erlassene Förderrichtlinie „Nachhaltigkeitsprämie Wald“ oder auch „Bundeswaldprämie“ genannt, ist jetzt in Kraft gesetzt und kann ab sofort abgerufen werden.

 

Sehr geehrte Frau Voth ,


die von Bundesministerin Julia Klöckner (Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)) erlassene Förderrichtlinie „Nachhaltigkeitsprämie Wald“ oder auch „Bundeswaldprämie“ genannt, ist jetzt in Kraft gesetzt und kann ab sofort abgerufen werden.
 
Wer wie Hilfe erhält:

  • Voraussetzung für den Erhalt der Prämie ist eine Zertifizierung der Waldfläche nach den Programmen PEFC oder FSC. Die Prämie beträgt einmalig 100 Euro pro Hektar bei einer PEFC-Zertifizierung, 120 Euro pro Hektar bei Nachweis einer FSC-Zertifizierung.
  • Der Nachweis der Zertifizierung kann bis zum 30. September 2021 nachgereicht werden.
  • Die Prämie richtet sich an private und kommunale Waldbesitzer, die mindestens 1 Hektar Waldfläche besitzen.
  • Anträge können natürliche und juristische Personen bis zum 30. Oktober 2021 stellen.
  • Die Auszahlung der Prämie muss bis Ende 2021 abgeschlossen sein, da es sich um Mittel aus dem Corona-Konjunkturprogramm handelt.

Die Antragstellung erfolgt mit einem Online-Formular auf der extra eingerichteten Website des BMEL zur Nachhaltigkeitsprämie / Bundeswaldprämie.

Hier finden Sie auch weitere Informationen rund um die Prämie und ihre Beantragung.
 
Das Corona-Konjunkturpaket:
 
Die Nachhaltigkeitsprämie Wald ist Teil des Corona-Konjunkturpaktes „Wald & Holz“ in Höhe von insgesamt 700 Millionen Euro. Die restlichen 200 Millionen Euro sind vorgesehen für Investitionen in die moderne Forst- und Holzwirtschaft und um das Bauen mit Holz zu fördern. Bereits Anfang November wurde aus diesen Mitteln ein Programm in Höhe von 50 Millionen Euro gestartet, mit dem Investitionen in IT-Hard- und Software, Maschinen, Geräte, Anlagen und Bauten, die in der nachhaltigen Forstwirtschaft und der mobilen Holzbearbeitung zum Einsatz kommen, gefördert werden.
 
Die Nachhaltigkeitsprämie und das Investitionsprogramm ergänzen die bereits vom BMEL und den Ländern auf den Weg gebrachten Hilfen für den Wald im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz (GAK) in Höhe von rund 800 Millionen Euro. Davon entfällt der Löwenanteil mit 478 Millionen Euro auf den Bund. Die GAK-Hilfen werden sehr gut angenommen und kommen auf der Fläche an, reichen aber angesichts der massiven Waldschäden nicht aus.
(Auszug PM BMEL vom 17.11.2020)
 
Kommentar:
 
Die Bereitstellung der sogenannten „Nachhaltigkeitsprämie Wald“ haben wir in erster Linie dem außerordentlichen Engagement unseres Dachverbandes, der AGDW – Die Waldeigentümer, zu verdanken.
Gleichzeitig gilt all jenen Waldbesitzern Dank, die in den letzten Wochen und Monaten ihren Bundestagsabgeordneten vor Ort die besondere, katastrophale Situation in unseren Wäldern dargelegt haben und sich damit ebenfalls für diese Bundeshilfe eingesetzt haben. Herzlichen Dank!
Natürlich gibt es auch Kritik. In erster Linie Kritik an der Verknüpfung der Prämie mit dem Vorhandensein einer Zertifizierung.
Hierzu hatte Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner von Anfang an klar gemacht, dass es diese außerordentlichen Corona-Fördergelder im Wald nur für besondere „öffentliche Leistungen“ geben kann. Nach langen Verhandlungen (seit Frühjahr 2020) konnte nun im November 2020 ein Modell für die einfache Auszahlung der Flächenprämie gefunden werden. Als „öffentliche Leistung“ wird (ausschließlich) eine Forstzertifizierung anerkannt. (WBV)

 

Ihr
Waldbauernverband NRW e.V.

Sehr geehrte Frau Voth ,


die von Bundesministerin Julia Klöckner (Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)) erlassene Förderrichtlinie „Nachhaltigkeitsprämie Wald“ oder auch „Bundeswaldprämie“ genannt, ist jetzt in Kraft gesetzt und kann ab sofort abgerufen werden.
 
Wer wie Hilfe erhält:

  • Voraussetzung für den Erhalt der Prämie ist eine Zertifizierung der Waldfläche nach den Programmen PEFC oder FSC. Die Prämie beträgt einmalig 100 Euro pro Hektar bei einer PEFC-Zertifizierung, 120 Euro pro Hektar bei Nachweis einer FSC-Zertifizierung.
  • Der Nachweis der Zertifizierung kann bis zum 30. September 2021 nachgereicht werden.
  • Die Prämie richtet sich an private und kommunale Waldbesitzer, die mindestens 1 Hektar Waldfläche besitzen.
  • Anträge können natürliche und juristische Personen bis zum 30. Oktober 2021 stellen.
  • Die Auszahlung der Prämie muss bis Ende 2021 abgeschlossen sein, da es sich um Mittel aus dem Corona-Konjunkturprogramm handelt.

Die Antragstellung erfolgt mit einem Online-Formular auf der extra eingerichteten Website des BMEL zur Nachhaltigkeitsprämie / Bundeswaldprämie.

Hier finden Sie auch weitere Informationen rund um die Prämie und ihre Beantragung.
 
Das Corona-Konjunkturpaket:
 
Die Nachhaltigkeitsprämie Wald ist Teil des Corona-Konjunkturpaktes „Wald & Holz“ in Höhe von insgesamt 700 Millionen Euro. Die restlichen 200 Millionen Euro sind vorgesehen für Investitionen in die moderne Forst- und Holzwirtschaft und um das Bauen mit Holz zu fördern. Bereits Anfang November wurde aus diesen Mitteln ein Programm in Höhe von 50 Millionen Euro gestartet, mit dem Investitionen in IT-Hard- und Software, Maschinen, Geräte, Anlagen und Bauten, die in der nachhaltigen Forstwirtschaft und der mobilen Holzbearbeitung zum Einsatz kommen, gefördert werden.
 
Die Nachhaltigkeitsprämie und das Investitionsprogramm ergänzen die bereits vom BMEL und den Ländern auf den Weg gebrachten Hilfen für den Wald im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz (GAK) in Höhe von rund 800 Millionen Euro. Davon entfällt der Löwenanteil mit 478 Millionen Euro auf den Bund. Die GAK-Hilfen werden sehr gut angenommen und kommen auf der Fläche an, reichen aber angesichts der massiven Waldschäden nicht aus.
(Auszug PM BMEL vom 17.11.2020)
 
Kommentar:
 
Die Bereitstellung der sogenannten „Nachhaltigkeitsprämie Wald“ haben wir in erster Linie dem außerordentlichen Engagement unseres Dachverbandes, der AGDW – Die Waldeigentümer, zu verdanken.
Gleichzeitig gilt all jenen Waldbesitzern Dank, die in den letzten Wochen und Monaten ihren Bundestagsabgeordneten vor Ort die besondere, katastrophale Situation in unseren Wäldern dargelegt haben und sich damit ebenfalls für diese Bundeshilfe eingesetzt haben. Herzlichen Dank!
Natürlich gibt es auch Kritik. In erster Linie Kritik an der Verknüpfung der Prämie mit dem Vorhandensein einer Zertifizierung.
Hierzu hatte Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner von Anfang an klar gemacht, dass es diese außerordentlichen Corona-Fördergelder im Wald nur für besondere „öffentliche Leistungen“ geben kann. Nach langen Verhandlungen (seit Frühjahr 2020) konnte nun im November 2020 ein Modell für die einfache Auszahlung der Flächenprämie gefunden werden. Als „öffentliche Leistung“ wird (ausschließlich) eine Forstzertifizierung anerkannt. (WBV)

 

Ihr
Waldbauernverband NRW e.V.